Wir kaufen ein „e“ und möchten lösen…

…oder: warum auch glückskindern Fehler passieren.

Man kann es nicht glauben: da schickt man ein Mailing zur Neukundenakquise raus und ist gespannt und voller Vorfreude auf das Feedback. Tatsächlich klingelt am nächsten Tag das Telefon, man bekommt Facebook Nachrichten und Emails. Und dann kommt einem ein freundliches „Hallo, Ihr Mailing ist angekommen und mir ist aufgefallen, dass auf der beigefügten Visitenkarte das „e“ in Steinebach fehlt….“ entgegen.

Puh. Selbst uns Werbemenschen mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung wird dann erstmal heiß. Dann wieder kalt. Im ständigen Wechselspiel. Es folgt ein „das kann nicht wahr sein“ gekoppelt mit der Feststellung der Realität: Ist es aber. Und dann sitzt man da, an seinem MacBook und denkt: Was machen wir jetzt? Wie immer erst einmal: Ruhe bewahren.

Sie fragen sich sicherlich (und das nicht nur bei uns, sondern bei Graphikern / Agenturen der ganzen Welt): Es ist doch Euer Job – wie kann so was denn passieren? Es gibt tatsächlich eine Erklärung: Als Graphiker sitzt man oft lange an einem Projekt. Gerade bei der Neugestaltung der Geschäftsausstattung schleicht sich ein solcher Fehler schon bei dem aller ersten Layout ein. In dieser Phase achtet man hauptsächlich auf die Gestaltung des Mediums. Viele Fragen rattern durch den Kopf: Sitzt das Logo gut? Ist die Schriftart ok? Vorder-Rückseite oder doch nur einseitig? Hoch- oder Querformat? Man hat jede Menge Entwürfe vor sich liegen und geht in die Findung des Layouts. Hat man dies gefunden folgt das Feintuning. Da hat man dann in der Regel schon so oft auf die Entwürfe gesehen, dass man solche Dinge einfach überliest. Denn das Hirn ist ein gemeines Ding: Es WEISS ja, was da hingehört. Aber da man schon so oft dort hin gesehen hat und nicht reagiert, schreit es einfach nicht auf. Drecksding.

Fehler können passieren, sollen aber natürlich nicht. Daher entschuldigen wir uns für diesen Fauxpas. Wir können das besser.

Das einzig Gute an dieser Sache ist: Wir haben festgestellt, dass unser Mailing ankam – und das nicht nur postalisch, sondern auch in den Augen der Betrachter. Denn nur, wer das Mailing aufmerksam gelesen hat, konnte in der beiliegenden Visitenkarte den Fehler entdecken. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

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