Sarah zu Gast bei den Unternehmerfrauen am 31.03.2017

Als Petra Nickel (1. Vorsitzende) mich fragte, ob ich nicht Lust habe an einem Ausflug der Unternehmerfrauen des Handwerkes teilzunehmen, dachte ich „ach, warum denn nicht“ – Kontakte in meiner „neuen“ Region zu knüpfen, finde ich ja immer spannend. Dennoch war mir ja schon ein bisschen mulmig zumute, als ich am Treffpunkt „Wissen Busbahnhof“ ankam, da ich nicht wusste, was und wer mich wohl erwartet. Wer mich kennt weiß, dass 08:30 Uhr für mich schon eine Herausforderung an sich ist; zumindest was Kommunikation mit anderen Menschen betrifft. Aber meine Sorgen wurden schnell beseitigt – alle Teilnehmerinnen waren sehr freundlich und offen, so dass ich mich relativ zügig nicht als „Gast“, sondern als Teil der Gemeinschaft gefühlt habe.

Der Ausflug nach Frankfurt am Main – die „Bankenmetropole Deutschlands“ – war von den Mitgliedern der Unternehmerfrauen Altenkirchens super geplant, organisiert und mit tollen Programmpunkten gespickt. Sowohl der Besuch des Geldmuseums als auch der im Anschluss statt gefundene Fachbeitrag zum Thema Geldanlagen waren sehr interessant. Die anschließende Führung durch das Gebäude der DZ Bank, welche im 50. Stock in der Sky-Lobby-Bar endete, stellte für mich ein absolutes Highlight dar. Diese von James Turrell (bekannt für seine Raum-Licht-Installationen) gestaltete Bar mit atemberaubenden Blick über Frankfurt ist in vielerlei Hinsicht ein Kunstwert: neben der immateriellen Kunst des Lichts im Zusammenspiel mit Musik ziert der Tresen der Bar, die sogenannte „Wet-Bar“ den Raum. Sie ist eine Nachbildung eines vulkanischen Gebirgszugs, den der Künstler bei einem seiner Flüge entdeckte und später sogar kaufte. Sehr einducksvoll!

Aber damit nicht genug Kunst – als letzter offizieller Programmpunkt stand eine kurze Führung im Art-Foyer der DZ Bank auf dem Plan: Eine sehr engagierte Mitarbeiterin leitete uns durch die Ausstellung des zeitgenössichen Künstlers Johannes Brus – „Das Unsichtbare im Sichtbaren“. Seiner Vision »Fotos so lange misshandeln, bis auch der letzte Rest von Sonntagsanzugglanzabzug raus ist.« ist der Künstler mehr als treu. Diese Ausstellung ist wirklich sehenswert.

Der Tag endete im schönen Sachsenhausen klassisch bei „Äppelwoi“ und herzhaftem Essen im Biergarten von Apfelwein Wagner.
Ich kann nur nochmals sgen: Danke, dass ich Euer Gast sein durfte!

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