Was haben wir das doch belächelt, als im Dezember von einem ach so bösen Virus in den Medien berichtet wurde. Keiner von uns hätte doch im ersten Moment gedacht, dass uns wenige Monate später dieses kleine Teilchen an unseren Händen und in unserem Organismus verbieten würde, unsere Freunde, Familien & Arbeitskollegen zu sehen. Doch da sind wir nun. Die meisten immer schön zu Hause und wenn möglich auch im Homeoffice. Wir glückskinder haben uns im März dazu entschieden mit unseren Büros nach Hause umzuziehen. Erstmal als reine Vorsichtsmaßnahme. Wir wollten das Schicksal gar nicht erst herausfordern. Zum Glück mussten wir keine Berge versetzen oder das Internet neu erfinden, um dies möglich zu machen. Wir haben schon des Öfteren von zu Hause gearbeitet und sind dafür gut ausgerüstet. Mit MacBook, VPN-Verbindung und Rufumleitung im Gepäck, haben wir uns dann unser Homeoffice hergerichtet. Dank unserer Agentursoftware sind wir trotzdem im Team miteinander verbunden. Die eine kann der anderen Aufgaben stellen, man kann den aktuellen Status eines laufenden Projekts kontrollieren und Notizen hinterlassen. Jeder ist über jeden einzelnen Projektstatus zu jederzeit informiert. Und sollte es doch mal Unklarheiten geben, greift man eben kurz zum Telefon oder hinterlässt eine kurze Nachricht im Team-Chat. So ist es möglich nach wie vor in der gewohnten Qualität für unsere Kunden da zu sein. Damit unser Teamspirit nicht verloren geht, haben wir uns einen morgendlichen Termin für einen Video-Call festgelegt. So lässt es sich besser in den Tag starten, denn der Kontakt zum Team und der ein oder andere Witz lässt einen den Krisenkopf schneller vergessen. Es wird bestimmt den ein oder anderen geben, der nicht fürs Homeoffice gemacht ist. Für euch haben wir hier noch ein paar Tipps:

  1. Aufstehen! Steht morgens zur gleichen Zeit auf, wie wenn ihr normal zur Arbeit fahren würdet. Bringt eure festen Zeiten und euren Rhythmus nicht durcheinander.
  2. Fertig machen! Behaltet eure Routine bei und macht euch wie für die Arbeit fertig. Wenn einem sein Outfit gefällt, fühlt man sich gleich viel besser.
  3. Pause! Haltet eure Pausenzeiten ein. Ja, auch im Homeoffice stehen euch Pausen zu. Es sei denn, ihr versteht Homeoffice so, als wäre es Urlaub.
  4. Abschotten! Der Arbeitsplatz sollte nicht in eurem privaten Umfeld aufgebaut sein. Das ist grade jetzt in dieser spontanen Homeoffice-Zeit schwierig umzusetzen, da nicht jeder Platz für ein Büro in einem eigenen Zimmer hat. Wenn es allerdings möglich ist, macht das! So könnt ihr euer Büro zu Arbeitsbeginn betreten und nach Feierabend die Tür hinter euch abschließen. So könnt ihr euren Kopf nach Feierabend besser abschalten.