5 Tipps für das perfekte Foodbild

Wir alle kennen mindestens einen Menschen der es tut. Vielleicht befindet sich dieser Mensch sogar im eigenen Freundeskreis.
Womöglich bist du sogar selbst ein/e Food-Fotograf/in.

Gestern wollten wir mit Freunden die Sonne genießen. Also verabredeten wir uns in einem Biergarten.
Wir suchten uns ein hübsches Eckchen, in dem wir ungestört über alles reden konnten und ließen bei der Essensbestellung nicht zu viel Zeit verstreichen. Wir haben eigentlich immer viel Appetit.
Also bestellten wir enthusiastisch unser Essen und warteten sehnsüchtig.
Nachdem man der Bedienung gefühlt 3579 hoffnungsvolle Blicke zugeworfen hatte, sobald diese mit Essen um die Ecke kam, näherten sich unsere Teller. Endlich. Da war es, in all seiner Vollkommenheit.
Uns läuft schon längst das Meer im Mund zusammen, als ein Freund dazwischenfunkt: „Stop! Noch nicht essen, ich muss erstmal ein Foto machen“.
Okay. Wir schlucken unseren Kohldampf runter in unseren leeren Magen und warten geduldig bis wir endlich loslegen können.

Immer wieder begegnen mir die sogenannten Foodies in diversen Lokalen und sogar auch schon auf der Straße – Ja, selbst das Eis muss als Model herhalten. Die Food-Fotografen-Invasion ist somit allgegenwertig und offiziell in der Gesellschaft angekommen.
Aber so sehr mich dieses ständige Geknipse von Essen auch manchmal nerven mag, muss ich doch zugeben, dass auch ich gerne mal Foodbilder anschaue und an meine Freunde verschicke. Manchmal inspirieren sie mich sogar selbst etwas zu kochen und interessant sind sie allemal. Doch ein wirklich gutes Foodbild ist nicht einfach mal eben geknipst, sondern erfordert eine gute Planung.

Wenn also auch Ihr gerne mal euer Essen fotografiert, egal ob hobbymäßig, um eure Freunde neidisch zu machen oder um Teil dieser Community zu sein, folgen hier 5 Tipps für das perfekte Foodbild.

1.
Einer der wichtigsten Faktoren für Foodfotos ist (wer hätte das gedacht) – das Licht.
Ja das Licht begegnet uns immer wieder, besonders in der Fotografie.
Was für alle Fotos gilt, ist bei Foodfotos nicht anders. Je authentischer desto besser.
Stellt eure Kreationen also am besten in die Nähe eines Fensters, damit Ihr das natürliche Tageslicht für eure Bilder nutzen könnt. So wird euer Bild automatisch schön beleuchtet.
Authentisches Licht heißt auch, keinen Blitz zu verwenden! Am besten lasst Ihr das mit dem Blitzlicht ganz sein. Blitz ist nicht nur im Himmel böse, sondern auch im Handy und sieht nur auf der Stirn von Harry Potter gut aus.
Der Zauber liegt also im indirekten, natürlichen Licht.

2.
Ein weiterer wichtiger Punkt bei Foodbildern ist die Unterlage.
Hier gilt: weniger ist mehr!
Da Euer Essen natürlich im Vordergrund stehen soll, sollte der Untergrund so unauffällig wie möglich sein.
Hier eignet sich zum Beispiel das allseits beliebte, reinweiße Geschirr.
Aber auch Holzteller oder andere, einfarbige Unterlagen, die im Idealfall im Kontrast zu eurem Essen stehen, eignen sich sehr gut.

3.
Die Vogelperspektive.
Foodbilder, die von oben, also aus der Vogelperspektive geschossen wurden, sehen meistens besonders interessant aus.
Sie zeigen, was es auf den Tisch geschafft hat, daher gibt es für den Betrachter besonders viel zu entdecken. Dementsprechend müsst Ihr für diese Perspektive aber natürlich auch euren Tisch dekorieren.
Sich im Restaurant auf einen Stuhl zu stellen, um seinen Salat zu fotografieren, sieht zwar nicht gerade cool aus, dafür ist es die Mühe und das Augenrollen wert. Außerdem ist „cool“ ja eh irgendwie Ansichtssache.

4.
Habt Ihr Euch nun allergrößte Mühe beim Fotografieren eures Essens gegeben und die Ergebnisse sehen trotzdem wie gewollt und nicht gekonnt aus?
Ihr könnt die Bilder mithilfe einer Bearbeitungs-App nachbessern und perfektionieren.
Dafür gibt es diverse Bearbeitungsprogramme, wie zum Beispiel die VSCO App.

5.
Wählt für eure Bilder die richtigen Farben.
Ihr solltet für Eure Bilder immer frische Zutaten verwenden, die auf Euer Essen perfekt abgestimmt sind. Das kreiert ein tolles Farbklima und sorgt für leuchtende und bunte Farben.

Wie Ihr seht, kann es sehr aufwendig sein ein gutes Foodbild herzustellen. Von der Auswahl der Zutaten, das anschließende Kochen bis hin zum Anrichten, muss vorher alles überdacht werden. Mit diesen Tipps könnt Ihr euch in der Food-Fotografie einmal selbst versuchen oder diese perfektionieren. So oder so, das anschließende Essen ist doch mal eine angemessene Belohnung und den Aufwand definitiv wert.

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